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Montags ist Suppentag

„Montags ist Suppentag“ mit diesem Aufruf laden der Förderverein Begegnungsstätte Husum e.V., die Bahnhofsmission, der Lionsclub Uthlande und die Kirchengemeinde Husum bis Ende März nächsten Jahres immer wieder montags ins Gemeindehaus St. Marien, Norderstraße 2 ein. Es gibt heiße Suppe. Die wärmt den Magen und die Seele. Und kommen darf jeder, dem eine heiße Suppe hilft.

„Wir haben gemerkt, dass der Bedarf nach einem warmen Getränk und einem warmen Essen gewachsen ist“, erzählt Frigga Kamper vom Förderverein. Beim „Klönschnack“, der ebenfalls montags stattfindet, sind immer wieder auch Menschen, die offensichtlich kein Zuhause haben. Ihnen Gutes zu tun, war ihr und den Partnern ein Herzensanliegen. So kann das Vorhaben realisiert werden: Ab Montag, 14. November, gibt es in Husum im Gemeindehaus St. Marien wöchentlich von 11.30 Uhr bis 13 Uhr etwas Warmes.

Möglich wird das nur, weil sich mehrere zusammengetan haben: Die Bahnhofsmission kocht eh für ihre Kunden. Sie verlegt die Ausgabe montags in die Norderstraße. Der Lionsclub Uthlande, ein Damenclub, engagiert sich seit eh und je für Menschen, die es schwer haben. Er hilft bei den Ausgaben, aber auch mit dem Erlös aus dem Adventskalenderverkauf, die Kosten teilen sich Förderverein und Lionsclub je zur Hälfte. Auch die Helferinnen des Klönschnacks sind dabei und packen gern mit an. „Ich hab schon bis Januar den Dienstplan voll“, sagt Frigga Kamper fröhlich.

Als Kostenbeitrag wird 1,50 Euro erbeten. Das ist auch der Betrag, den die Bahnhofsmission bei ihren Kunden nimmt, und die Gutscheine für die Bahnhofsmission gelten auch in der Norderstraße. Wer das Projekt unterstützen will, kann dort auch Gutscheine erwerben. Die kommen dann denen zugute, die gar nichts haben. „Es soll unkompliziert sein“, sagt Erk Paulsen von der Bahnhofsmission. Auch wer nichts hat, wird nicht abgewiesen. Es gibt am Eingang keine Kontrollen oder Überprüfung der Bedürftigkeit. Es darf jeder kommen, der grad mal was Warmes in den Bauch braucht.

Es geht übrigens los mit Tomatensuppe. Da dürfen Fleischklöße nicht fehlen, sagt Frauke Tramm, Hauswirtschaftsleiterin der Bahnhofsmission. Aber auf gar keinen Fall will sie die Fertigen aus dem Supermarkt anbieten, die müssen schon hausgemacht sein. Und so überlegt sie fieberhaft, wie sie das bis 11.30 Uhr hinkriegt und wie viele Klöße drehende Hände sie dafür braucht. Nachtisch gibt es – wie immer bei der Bahnhofsmission – auch: Milchreis mit Kirschen. Das kostet nicht viel und ist schnell gemacht. Die Küster der Kirchengemeinde werden die Suppe abholen, auch das ist geregelt. Denn gerne öffnet die Kirchengemeinde für die Aktion ihre Räume: „Vielen Dank für Ihr Engagement“, sagt Pastor Andreas Raabe, Vorsitzender des Kirchengemeinderats. „Wir freuen uns darüber sehr und unterstützen Sie, wo wir können.“

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